about

Ich wurde 1984 in Wien geboren. Das war ziemlich anstregend. Nach einigen Jahren zog ich nach Niederösterreich und dann kam schon die Pubertät. Eine harte, aber schöne Zeit. Durch meinen Zivildienst kam ich erstmals mit der Flüchtlingshilfe in Kontakt und blieb ihr lange beruflich verbunden. Als Gymnasiast, der das Leben nur vom Hören-Sagen kennt, fängt man an zu studieren. Ich schrieb mich für Jus, Kultur- und Sozialanthropologie, Theologie, Judaistik und Soziologie ein. Wenig überraschend schloss ich die Studien nicht ab, sondern entschied mich in der Flüchtlingshilfe, in der politischen und in der verbandlichen Jugendarbeit mehr zu tun. Um endgültig nicht mehr ernsthaft Prüfungen abzulegen, begann ich erstmals seit der Schülerzeitungszeit wieder zu schreiben. Bald danach hielt ich meine ersten Lesungen, erst noch im Wohnzimmer der WG. Langsam wurden die erste Freund_innen Eltern, schlossen Ausbildungen ab und begannen Häuser zu bauen. Ich fing ein neues Studium an, später auch eine Trainerausbildung, und arbeitete immer noch in der Flüchtlingshilfe. Ich las jetzt öfter und begann kabarettistische Leseabende mit Texten von Autor_innen, die ich schätze, zusammenzustellen. Irgendwann war auch das Studium abgeschlossen und ich hatte noch mehr Zeit für Trainings und Workshops mit Jugendlichen.

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Heute bin ich nach Jahren in der Flüchtlingshilfe in einer psychiatrischen Ambulanz tätig, schreibe immer noch, trete immer noch auf und frage mich, was das mit #bezirkowitsch eigentlich war. Ich bin Sozialarbeiter und Satiriker, um nicht zynisch zu werden. Ich mag Straßenbahnfahrten, Enten und in aller Ruhe rauchen.

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Auszeichnungen: Wissenschaftspreis der Arbeiterkammer 2015 (1. Platz), Löwenherzpreis 2015, Leistungsstipendium (FH St. Pölten), Leistungsstipendium (Förderverein der FH St. Pölten), Gender Stipendium 2010 (NÖ Landesakademie), Auszeichnung für besondere Leistungen 2010 (FH St. Pölten, Medientechnik)

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